Ob bei den Oscars, Grammys oder der Berlinale – die Promiaufmärsche haben es wieder gezeigt – strahlende Beißerchen sind nicht nur ein Hingucker, ein schönes Lachen bringt Sympathiepunkte. Zähne à la Hollywood im Selbermachverfahren? Bitteschön!
Zigaretten, Rotwein, Kaffee, Tee, aber auch Medikamente – sie sorgen für den hässlichen Grauschleier, der einen am liebsten die Zähne zusammen beißen lässt. Wer lieber breit grinsen will, sollte ein Bleaching wagen. Das Aufhellen der Zähne ist mittlerweile gängige Praxis, effektiv, nebenwirkungsfrei und nicht unbedingt teuer.
Zunächst steht ein Zahnarztbesuch an. Der Profi checkt, ob die Zähne gesund sind und schließt im Optimalfall eine professionelle Reinigung an, denn Beläge können die Zähne beim Bleichvorgang schädigen. Die meisten Techniken sind bei gesunden Zähnen absolut unbedenklich. Wichtig: Der Wirkstoff sollte immer einen neutralen pH-Wert haben!
Für den Heimgebrauch empfehlen sich angefertigte Schienen mit Bleichgel oder Whitening Streifen, die täglich für einige Minuten getragen werden. Ihre Wirkungsweise basiert auf Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid. Praktisch für einen Effekt im Schlaf sind Bleichstifte, die vor dem Schlafengehen angewandt werden.
Zahncremes mit Whitening-Effekt sind besonders als Unterstützung nach einem erfolgreichen Bleaching geeignet – Wunder wirken sie nicht, dafür helfen sie Tag für Tag, das Weiß zu erhalten.
Wer sich für ein professionelles Bleaching entscheidet, muss tiefer in die Tasche greifen. Da Zahnarztpraxen oder so genannte Whitening Lounges höhere Wasserstoffperoxid-Konzentrationen benutzen dürfen, sind die Ergebnisse allerdings auch deutlicher. Zwischen 500 und 1000 Euro kosten Gelbleachings, Laserbleachings oder internes Bleaching bei dem das Bleichmittel in den Wurzelkanal der Zähne eingebracht wird.
Tipp: Bei extremen Verfärbungen einmal zum Profi, danach einmal pro Jahr ein Do-it-Yourself-Verfahren nachlegen. Aufhellen maximal ein Mal im Jahr – wie lange das Ergebnis hält, ist von der Mundhygiene abhängig und natürlich davon, wie lange man die Hände von Glimmstängel, Rotwein, Kaffee &Co. lassen kann. Keep on smiling!
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