Pflege

Vielen Dank für die Blumen: So bringen dich echte Blüten zum Erblühen!

Auf der Wiese strahlen sie uns in der Frühlingssonne an, in der Vase, wenn wir nach Hause kommen, und noch mehr in der Hand unseres Liebsten, wenn er uns sagt, wie sehr er uns liebt. Blumen! Doch die Blütenträger können viel mehr, als „nur“ hübsch aussehen. Nämlich uns noch schöner machen! Wir haben mal die Lupe in die Flora gehalten und herausgefunden, was Blütenextrakte so bewirken können.

Blumen für deine Beauty

Malve

Diese Pflanze vereint so ziemlich alles, was unsere Haut braucht: Zellschutz, feuchtigkeitsspendende und beruhigende Stoffe. So hilft sie ideal gegen Couperose, also rote Äderchen. Außerdem sollen ihre Wirkstoffe Poren zusammenziehen und Neurodermitis lindern.

Gänseblümchen

Extrakte von Blumen bringen den Teint zum Erblühen

Die süße Pflanze mit ihren hübschen kleinen Blüten ist eine echte Wunderwaffe gegen Pigmentflecken und Hautunreinheiten. Ihr Extrakt soll blutreinigend und stoffwechselanregend wirken. Zudem soll er die Melaninproduktion regulieren und damit der Neubildung von Pigmentflecken entgegenwirken.

Arnika

Die wilde Wiesenblume wirkt entzündungshemmend, wundheilend, desinfizierend und beruhigend. Sie bringt obendrein den Stoffwechsel in Schwung und wirkt als Salbe Wunder bei strapazierter, geschädigter Haut.

Lupine

In den hochgewachsenen Pflanzen stecken mächtig viele Proteine. Sie helfen, das Bindegewebe und damit die Haut zu straffen, und sorgen somit für ein optisch pralleres Hautbild.

Sonnenhut

Auch unter dem Anti-Schnupfen-Mittel Echinacea bekannt wirkt die Krautpflanze gegen feine Linien. Ihr Extrakt ist nämlich entzündungshemmend sowie wundheilend und bringt die Zellerneuerung in Schwung.

Lavendel

Das ätherische Öl der lila Pflanze vermag entspannend und stresslösend, aber auch antiseptisch, beruhigend und heilend zu wirken. Durch Zufall entdeckte ein Chemiker außerdem ihren wundheilenden Effekt, als er sich die Hand im Labor verbrannte und beobachtete, wie sich die Haut dank Lavendelöl erholte.

Rotklee

Wir alle kennen die rosaroten Kleebälle, sie sollen voll von regenerierenden Inhaltsstoffen sein. Durch Produkte mit Rotkleeextrakt kann die Haut mit Feuchtigkeit geboostet und ihre eigene Kollagen- und Hyaluronproduktion angeregt werden.

Rose

Die Extrakte der Damaszener-Rose sind es, die für die Hautpflege verwendet werden. Sie besitzen eine hautberuhigende, reizlindernde, antioxidative Wirkung. Ihr ätherisches Öl soll der Haut helfen, Feuchtigkeit zu speichern.

Hamamelis

Die leuchtend gelbe oder orangefarbene Pflanze hat die Kraft, dank vieler Gerbstoffe porenverfeinernd zu wirken. Ideal bei Unreinheiten, Entzündungen etc. Daher werden ihre Extrakte auch häufig in Gesichtswässerchen verwendet.

Kamille

Ein Allheilmittel, das nicht nur als Tee und Mundspülung, sondern eben auch auf der Haut Anwendung findet. Die Kamille enthält nämlich feines ätherisches Öl, das die Regenerierung der Haut ankurbelt und entzündungshemmend wirkt.

Mohn

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Wie wäre es mit der sattroten Blume im Strauß mal in der Kosmetik? Sie hat nämlich durchaus die Kraft, mit ihrem Blütenwirkstoff Glaucin dem Unterhautfettgewebe an den Kragen zu gehen, wodurch Hals und Kinn gestrafft werden können.

Magnolie

Ihr Duft gilt als Aphrodisiakum, ihr Extrakt als Wunderwaffe gegen Hautunreinheiten und Tränensäcke bzw. dunkle Augenringe. Er soll zudem die Haut beruhigen, mattieren, antibakteriell sein und ihre Widerstandskraft stärken.

Stiefmütterchen

Nieder mit Hautunreinheiten, hört man das Stiefmütterchen fast schon skandieren. Denn tatsächlich: Extrakte der wilden Pflanze sollen Entzündungen eindämmen sowie den Stoffwechsel ankurbeln und helfen, Feuchtigkeitsdepots wieder aufzufüllen. Zudem wird der Salicylsäure in ihren Blütenblättern eine peelende, geschmeidigmachende Wirkung nachgesagt.

Kornblume

Extrakte von Blumen bringen den Teint zum Erblühen

Ihre hübschen blauen Blüten erfreuen nicht nur unser Auge, sondern auch unsere Haut. Denn Kornblumenauszüge sollen die Power haben, sie vor freien Radikalen zu schützen, entzündungshemmend zu wirken und insbesondere juckende Haut zu beruhigen.

Ringelblumen

Auch unter dem Namen Calendula bekannt, wirkt der Enzym-Öl-Gerbstoff-Mix der orangefarbenen Blüte entzündungshemmend und wundheilend. Das wusste bereits Pflanzenkundlerin Hildegard von Bingen. Zusätzlich stecken in der Ringelblume Karotinoide, die die Zellerneuerung und Durchblutung für prallere Haut boosten können. Obendrein schützt sie die Hautbarriere und bewahrt vor Bakterien sowie Viren. Ein echtes Kraftpaket!

Und, inspiriert von diesen frühlingshaften Frischmachern? Dann schau doch mal deinen Lieblingsprodukten auf ihre Zusammensetzungen! Oder entdecke neue: etwa mit deinem ganz persönlichen GLOSSYBOX-Abo.



Marlen Gruner

Marlen Gruner

Autor und Experte

Als Redakteurin und Beautynista bin ich gemeinsam mit dem Team immer auf der Suche nach spannenden Beauty-News, um sie dir – genauso wie innovative Produkte, Marken und Hintergrund-Storys – hier auf dem Blog vorzustellen.