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Kokosöl: Diese Hacks kennen nur die Wenigsten!

Kokosöl: Diese Hacks kennen nur die Wenigsten!

Die einen nehmen es zum Braten, die anderen verfeinern damit ihren Salat und wir lieben es für Haut und Haar: Kokosöl! Die Essenz der exotischen Frucht ist nämlich eine echte Vitamin-E- und Proteinbombe, die voller gesättigter Fettsäuren steckt. Ideal also für Teint und Mähne. Aber was genau kann Kokosöl? Eine ganze Menge und vor allem Dinge, die du sicher noch nicht wusstest. Auf die Hacks, fertig, los!

Was ist Kokosöl überhaupt?

Genau genommen ist es ja Kokosfett, das aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen wird. Ab 25 Grad schmilzt es, also bei Hautkontakt oder durch ein Bad in warmem Wasser. Dann wird es zu Kokosöl, dem Allrounder, der Gesichts-, Haar-, Abschmink- und Körperöl in einem Glas bzw. einer Flasche vereint.

Wie wirkt Kokosöl?

Es soll antioxidative, antibakterielle, antivirale und antifugale Eigenschaften haben und gegen freie Radikale, Bakterien, Viren und Pilze wirken. Das Beste aber: Kokosöl ist super feuchtigkeitsspendend, zieht flink ein und hinterlässt keinen Film auf der Haut. Seine hydrative Wirkung verdankt es übrigens dem Salzwasser, schließlich wachsen Kokosnüsse am Meer und beziehen durch die Wurzeln der Palmen das Salz, das voller Mineralien steckt. Dazu kommen noch Aminosäuren und Spurenelemente, Fettsäuren und Vitamine. Dabei wichtig ist jedoch: Das Öl sollte hochwertig, naturbelassen und nativ bzw. kaltgepresst sein.

Vorhang auf für Kokosöl als …

… Hautschmeichler

Durch seine antibakteriell wirkende Laurinsäure und seinen Feuchtigkeitsboost sagst du mit Kokosöl Hautirritationen den Kampf an. Es soll sogar bei Sonnenbrand, kleinen Wunden und Neurodermitis helfen. Laut Studien der University of California in San Diego wirkt es auch gegen ein Bakterium, das als Akne-Auslöser gilt. Und es soll extrem trockene Stellen wie Ellbogen und Knie geschmeidig machen.

… Tanbooster

Nach einem Tag in der Sonne kann das Kokosöl Sonnenbrand ein wenig beruhigen. Gebräunte Haut länger gebräunt halten. Warum? Durch die gute Befeuchtung.

… Lippenpflege

Das feuchtigkeitsspendende, antibakteriell wirkende Öl ist ideal für empfindliche und sogar aufgesprungene Lippen. Kleiner Tipp: In kleine Döschen abfüllen und überall mit hinnehmen. Das Öl pflegt lang anhaltend, ohne zu beschweren oder zu kleben.

… Haarbooster

Auch hier wird das Öl zum Feuchtigkeitsspender und Revitalisierungswunder vor allem bei trockenen Mähnen. Als Pflegekur und zur Vorbeugung von Spliss kannst du es verwenden, indem du ein wenig Öl in die Spitzen gibst. Es soll sogar Haarausfall vorbeugen. Ebenso kann eine Fingerspitze gegen fliegendes, stumpfes Haar sowie Schuppen helfen.

… Kur

Als Feuchtigkeitsspender und Proteinlieferant hat das Öl genau das im Gepäck, was strapazierte Haare brauchen. Das Kokosnussöl soll tiefer in das Haar eindringen können als andere Öle. Einfach einen kleinen Klecks in die Spitzen einmassieren, durchkämmen, in ein Handtuch wickeln, über Nacht einwirken lassen und morgens mit Shampoo waschen. Nach dieser Kurpackung dürfte sich deine Mähne gleich gesünder und glänzender anfühlen.

… Make-up-Remover

Eine prima Alternative ist das Kokosöl im Vergleich zu seinen chemischen Schwestern! Kokosöl spendet Feuchtigkeit und seine Fettsäuren helfen beim Entfernen von Make-up und Schmutz, ohne dass sich die Haut ölig anfühlt. Austrocknen durch Chemie? Irritationen durch Reibung? Nicht mit dem Kokosöl. Ein wenig auf ein Wattepad geben, Make-up abnehmen und Gesicht mit lauwarmem Wasser abspülen.

… Highlighter

Etwas Schimmer auf Wangenknochen und Brauenbogen gefällig? Gib einfach einen ganz kleinen Klecks auf die gewünschte Partie und verblende ihn, der leichte Glanz bringt Lebendigkeit und natürliche Frische in dein Make-up.

… Peeling

What a peeling! Ein Scrub mit Kokosöl wirkt reine Wunder. Dafür drei Esslöffel des flüssig gewordenen Öls mit einem Esslöffel braunem Zucker oder Meersalz mischen. Damit dann die gewünschte Partie entlang deines Astralkörpers einreiben und so die Durchblutung ankurbeln. Trockene Hautschüppchen ade!

… Rasierhilfe

Eins für alles. Das Kokosöl kann nämlich sogar mit unter die Dusche. Dort wirkt es bei der Rasur hautberuhigend, antibakteriell und duftet zudem noch angenehm. Feuchtigkeitsboost inklusive. Einfach die Beine anfeuchten, mit dem Öl eincremen, rasieren. Seidig glatte Haut in einem Schritt.

… Handpflege

Einen kleinen Klecks am Abend in die Hände gegeben, Baumwollhandschuhe drüber, schlafen und morgens mit zarten Händen aufwachen. Voilà, so geht Bio-Handpflege mit Kokosöl.

… Badezusatz

Dadurch duftet das Vollbad nicht nur exotisch, man kann sich obendrein auch das Eincremen danach sparen. Das Öl ist nicht wasserlöslich und bleibt an der Haut haften.

… Deo-Ersatz

Jawohl, durch seine antibakterielle Wirkung lässt das Öl geruchsbildenden Bakterien keine Chance, durch seine entzündungshemmende Eigenschaft keinen Platz für Rasierpickel. Ein wenig auf ein Wattepad geben und nach dem Duschen auf die Achseln auftragen. Garantiert aluminiumfrei.

.. „Zahnpasta“

Das Ganze nennt sich Ölziehen, wobei die Laurinsäure Karies prophylaktisch entgegenwirkt und Bakterien sowie Giftstoffen im Körper den Kampf ansagen soll. Einfach einen Teelöffel schlürfen und etwa 20 Minuten im Mund behalten, durch die Zahnzwischenräume „ziehen“ und ausspucken. Dabei sollen sich ungebetene Stoffe an das Öl binden und beim Ausspucken aus dem Körper transportiert werden. Danach gründlich Zähne putzen.

… Pinselreiniger

Wirklich wahr! Kokosöl soll unsere Make-up-Pinsel hübsch sauber machen. Dafür die Pinsel kurz in das Öl tauchen, Borsten massieren, fettige Rückstände mit einem Tuch abnehmen, mit Wasser abspülen und trocknen lassen.

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Marlen Gruner

Marlen Gruner

Autor und Experte

Als Redakteurin und Beautynista bin ich gemeinsam mit dem Team immer auf der Suche nach spannenden Beauty-News, um sie dir – genauso wie innovative Produkte, Marken und Hintergrund-Storys – hier auf dem Blog vorzustellen.