Make-up

Hast du beim Abschminken bisher alles richtig gemacht?

Hast du beim Abschminken bisher alles richtig gemacht?

Häufig denken wir dran, manchmal vergessen wir es auch und immer, wirklich immer, nehmen wir es uns vor: das Abschminken. Und zwar ausgiebig und gründlich, denn nur ein Hauch von Schmutz und Make-up kann unsere Haut verstopfen. Das haben wir natürlich verinnerlicht, wie das Einmaleins. Und doch geht die Abschminkroutine hin und wieder schneller, als sie eigentlich sein sollte. Daher zeigen wir hier passend zu unserem „Pyjama Party“-Monat nochmal Schritt für Schritt, worauf es ankommt.

Step 1: Augen-/Lippen-Make-up abnehmen

Was?

Zuerst müssen Eyeshadow, Kajal, Glitzerpartikel und Mascara bzw. Lippenstift und Lipliner runter, denn Augen und Lippen sind meist am stärksten geschminkt. Das geht am besten mit speziellem Augen-Make-up-Entferner, der ist ideal für beide Partien. Sensible trockene Teints greifen idealerweise zu Produkten ohne Alkohol, der würde die ohnehin empfindliche Augenpartie austrocknen oder gar reizen. Vorsicht vor Abschminktüchern, deren Inhaltsstoffe sind häufig zu aggressiv für diesen empfindlichen Bereich des Gesichts.

Wie?

Einen Spritzer Entferner in die Mitte eines Wattepads geben und dieses zweimal falten. So ergibt sich eine durchtränkte Spitze, mit der man prima entlang des Wimpernkranzes arbeiten kann. Wichtig: Von innen nach außen arbeiten, um keine Falten zu produzieren. Bzw. Von oben nach unten, um die Wimpern zu schonen. Und nicht rubbeln oder die Haut ziehen, sondern sanft streichen, du ahnst es, damit keine Falten entstehen. Am besten ist es jedoch, das durchtränkte Pad für etwa 20 bis 30 Sekunden auf die geschlossenen Augen zu legen, so kann die Textur einwirken und das Augen-Make-up lässt sich nahezu abstreifen.

Step 2: Gesicht abschminken

Was?

Sensible und trockene Teints greifen am besten zu einem milden Reinigungsprodukt, etwa einer Lotion oder Milch, oder zu Mizellenwasser, das Schmutz und Make-up wie ein Magnet anzieht. Wer eher ölige, unreine Haut hat, für den eignen sich Waschgele.

Wie?

Etwas vom Reinigungsprodukt bzw. Mizellenwasser auf ein Wattepad geben und damit über das Gesicht streichen. Solange abschminken und neue Wattepads nutzen, bis diese weiß bleiben und damit keine Rückstände mehr auf dem Gesicht sind. Waschgel mit sauberen (!!!) Händen aufschäumen und kreisend ins Gesicht einarbeiten. So wird gleich noch die Durchblutung angekurbelt. Danach Schaum gründlich abwaschen. Sowohl sensible als auch ölige Hauttypen tupfen am Ende nochmal mit einem mit Gesichtswasser getränkten Wattepad übers Gesicht.

Step 3: Klären

Was?

Sowohl ölige als auch sensible Teints freuen sich jetzt über ein klärendes Gesichtswasser, auch Toner genannt. Je weniger Alkohol enthalten ist, desto freundlicher ist es zum empfindlichen Hauttyp. Mizellenwasser decken diesen Schritt übrigens gleich mit ab.

Wie?

Wattepad mit dem Wässerchen tränken und sanft über die Haut streichen oder noch besser tupfen, um die Haut so wenig wie möglich zu strapazieren und damit Fältchen heraufzubeschwören. Der Toner klärt Poren, nimmt den letzten Schmutz vom Gesicht und macht die Haut bereit für Schritt vier.

Step 4: Pflegen

Was?

Ist die Haut sauber, freut sie sich über pure Pflege. Diesen Part übernimmt eine Nachtcreme. Sie spendet Feuchtigkeit und ist je nach Hauttyp mehr oder weniger reichhaltig. Um die empfindsame Augenpartie kümmert sich eine spezielle Augencreme. Vorab kann noch ein Serum aufgetragen werden.

Wie?

Einen kleinen Klecks Nachtcreme auf die sauberen (!!!) Fingerspitzen geben und sanft in das Gesicht einarbeiten, Augen aussparen. Auf diese Partie wird die Augencreme eingeklopft, um die besonders sensible Haut hier nicht zu ziehen und damit in Falten zu legen. Wer vorab ein Serum nutzt, das die Wirkung der anschließenden Creme verstärkt, sollte das gut einwirken lassen. Erst wenn das eingezogen ist, ist die Creme dran.

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Marlen Gruner

Marlen Gruner

Autor und Experte

Als Redakteurin und Beautynista bin ich gemeinsam mit dem Team immer auf der Suche nach spannenden Beauty-News, um sie dir – genauso wie innovative Produkte, Marken und Hintergrund-Storys – hier auf dem Blog vorzustellen.