Pflege

Diesen einen Fehler machst du beim Sonnenschutz garantiert

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Da freuen wir uns auf den Sommer, tragen das ganze Jahr über Pflege mit UV-Schutz und dann das: Wir verbrennen uns trotzdem, auch noch an den ungünstigsten Stellen, vor allem aufgrund eines Fehlers. Damit du den nicht machst, haben wir hier ein kleines How-to rund um Sonnenschutz für dich zusammengestellt:

Basics: Welchen Sonnenschutz brauche ich, wie viel, wann, wo, wie und wie oft?

Auf den Infrarotschutz kommt’s an

Das Sonnenschutzprodukt sollte deine Haut vor UVA-, UVB- und ebenso vor Infrarotstrahlen bewahren, all das erfüllt zum Beispiel Anti-Age SPF30 von Ultrasun. Auch Kleidung kann ein wenig fiese Strahlung abhalten, jedoch nur mit einem durchschnittlichen LSF von 15. Also eher suboptimal. After-Sun-Produkt kannst du nach dem Sonnenbad draufhauen, das durchfeuchtet deine Haut. Am schonendsten ist übrigens Selbstbräuner. Der färbt deine obere Hautschicht ein, ohne sie zu schädigen.

Immer zwei Finger voll Schutz

Die Menge hängt von der Textur ab: Für Cremes und Milch empfehlen Experten für den gesamten Körper etwa zwei Fingerlängen. Beim Öl und Spray darf es – wegen der feinen Textur – ruhig etwas mehr sein.

Das Geheimnis um den Lichtschutzfaktor

Wir können – je nach Hauttyp – zwischen fünf und 30 Minuten sonnenbaden, ohne zu verbrutzeln. Diese Eigenschutzzeit unserer Haut multipliziert mit dem angegebenen Lichtschutzfaktor auf dem Produkt ergibt die Dauer deines Sonnenbades – wären beim  Réflexe Solaire SPF50+ Sonnenschutz im Taschenformat von Eau Thermale Avène zwischen 250 und 1.500 Minuten. Nach Ablauf der Zeit musst du raus aus der Sonne, dann ist der Schutz nicht mehr gegeben, nachcremen – am besten übrigens alle zwei Stunden – hält sie bis dahin lediglich aufrecht. Addieren ist also nicht! Der fatalste Fehler, den wir beim Sonnenbaden machen.

Filter früher wirken lassen

Am besten fängst du schon eine halbe Stunde vor dem Sonnenbaden an, den Schutz aufzutragen, damit sich der Filter auf der Haut entwickeln kann. Denn sobald du in der Sonne bist, kann sich deine Haut gar nicht so schnell schützen, wie sie gern möchte.

Nach dem Baden nachcremen

Denn beim Abtrocknen bleiben etwa 80 Prozent des Produktes direkt im Handtuch hängen. Aber das ist doch wasserfest, denkst du? Tja, dieses Prädikat bedeutet lediglich, dass nach einer guten halben Stunde im Wasser nur noch mindestens 50 Prozent des Schutzes da sind. So auch bei den Produkten von Daylong, die übrigens als erste Lichtschutzpräparate die Lyphazome-Liposomen-Technologie besitzen, bei dem Liposomen die UV-Filter in die Hornschicht der Haut transportieren, was zu extrem hoher Wasser-, Schweiß- und Abriebfestigkeit führt.

Unbedingt Ohren und Füße schützen

Nicht vergessen solltest du die Sonnenterrassen Schultern, Nase und Knie, aber auch die am meisten vergessenen Partien. Na, errätst du sie? Ohren, Schulterrückseiten und Fußsohlen. Wichtig ist auch der Kopf: Scheitel und Haaransatz können ebenso verbrennen, hier am besten ein leichtes Spray auftragen.

Immer schön kreisen lassen

Immer schön in kreisenden Bewegungen gut auf der gesamten Hautfläche verteilen. Dabei bloß nicht zu derb einmassieren, weil Forscher glauben, dass das Produkt dann möglicherweise in Schweißdrüsen und Fältchen verschwinden und sich der UV-Schutz verändern kann.

Wie umgehst du Sonnenbrand? Welche sind deine heißen Tipps für eine coole Haut?



Marlen Gruner

Marlen Gruner

Autor und Experte

Als Redakteurin und Beautynista bin ich gemeinsam mit dem Team immer auf der Suche nach spannenden Beauty-News, um sie dir – genauso wie innovative Produkte, Marken und Hintergrund-Storys – hier auf dem Blog vorzustellen.