Pflege

Sugaring vs. Waxing: Diese Methode ist die beste für dich

Sie sind wie zwei echte Konkurrentinnen im Kampf um den Beauty-Titel: Sugaring vs. Waxing. Beide Methoden sind ähnlich und haben sowohl ihre Vor- als auch Nachteile. Wir haben unsere erfahrenen GLOSSY-Girls Jessy (Team Sugaring) und Julia (Team Waxing) zu der jeweiligen Enthaarungsmethode befragt und zeigen dir beide im Vergleich. Welche von ihnen dein Beauty-Herz erobert, weißt du im besten Fall nach diesem Erfahrungsbericht! 

Sales-Managerin Jessy und Social-Media-Queen Julia wissen, wovon sie sprechen. Jede der Girls stellt ihre Lieblings-Enthaarungsmethode vor und spricht offen über deren Vor- und Nachteile.

VOR- UND NACHTEILE VON SUGARING UND WAXING

Jessy: Für mich ist es eine sehr angenehme, weniger schmerzhafte Methode der Haarentfernung. Ich habe das Sugaring System von PANDHY’S™ auf einer Messe getestet und bin vollends begeistert. Sugaring muss jedoch gelernt sein. Dies ist definitiv keine Methode für daheim, auch wenn es wirklich leicht ausschaut.

Julia: Ich bin ein großer Fan von Waxing, weil ich es einfach als die effizienteste Art und Weise empfinde, Haare auf wirklich lange Zeit los zu sein. Es tut zwar einmal weh, aber danach hast du fast einen ganzen Monat Ruhe. Das ist für mich unheimlich viel wert. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass es meiner Haut nach dem Waxen besser geht als nach dem Rasieren z. B. und dass die Haare nicht so hart nachwachsen – das finde ich super. Immerhin gibt es kaum etwas Nervigeres als Stoppeln! Klar ist der eigentliche Prozess kein Eisschlecken. Es handelt sich hierbei um heißes Wachs, was dir auf die Haut geschmiert wird und dann deine Haare ausreißt. Es ist auch etwas aufwendiger, erst einen Termin im Salon zu machen, als die Haare einfach bei der nächsten Dusche abzurasieren – aber ich schwöre darauf.

SO WIRD’S GEMACHT

Jessy: Zu Beginn wird die Haut gereinigt. Damit können Haut und Haare entfettet, die Poren geöffnet und die Haut vorbereitet werden. Danach wird sie mit Puder abgetupft. In einem Heizgerät wird währenddessen die Zuckermasse auf Körpertemperatur erwärmt. Die Zuckerpaste wird mit der Hand aufgetragen und gegen Haarwuchsrichtung in die Haare einmassiert. Anschließend wird sie mit einem Ruck in Wuchsrichtung schonend abgezogen. Die Kosmetikerin arbeitet mit der selben Paste weiter und wendet Massagetechniken an, um diese auf Haut und Haare zu bringen. 

Julia: Die Haut wird kurz gereinigt und dann gepudert, damit keine Feuchtigkeit übrig bleibt. Einmal kurz durchatmen und dann wird mit einem Spachtel das heiße Wachs aufgetragen. An den Beinen großzügiger, in der Bikinizone eher kleinflächig, und wenn dann genug Wachs auf deiner Haut ist, dass du eigentlich schon keine andere Wahl mehr hast, als auf die Zähne zu beißen, heißt es Augen zu und durch. Optional kommt direkt nach dem Aufstreichen noch ein Papierstreifen obendrauf. Das Wachs, das im aufgewärmten Töpfchen noch wie sehr klebriger Honig wirkte, ist jetzt angetrocknet und kann mit einem Ruck (Autsch!) abgezogen werden. Danach: Neue Ladung Wachs und wiederholen, bis alles weg ist. Kleine Härchen, die das Wachs vielleicht doch nicht ganz erwischt hat, entfernt meine Kosmetikerin dann noch mit einer Pinzette. Am Ende gibt es eine Portion Aloe, um die Haut zu beruhigen.

DIE SCHMERZHAFTE WAHRHEIT

Jessy: Definitiv ist es meiner Meinung nach nicht so schmerzhaft wie wachsen. Das liegt daran, dass die Zuckermasse nur an den Haaren und nicht wie Wachs an der Haut kleben bleibt. Somit werden die Haare eher sanft herausgerissen.

Julia: Es ist schon sehr schmerzhaft, vor allem an den wirklich empfindlichen Stellen wie dem unteren Schienbein oder der Bikinizone. Aber, und das ist nicht nur so dahergesagt: Es wird mit der Zeit weniger schlimm, weil die Härchen ja an der Wurzel rausgerissen und nicht mehr abgeschnitten werden. Dadurch werden sie feiner und lassen sich immer und immer einfacher lösen. Nach zwischenzeitlich fast zwei Jahren ist das Waxing für mich gar nicht sooo viel unangenehmer, als ein Pflaster abzuziehen … nur eben ganz schön oft, ganz schön heiß und ganz schön großflächig, und es gibt auch immer noch Tage, an denen es mehr weh tut als an anderen. Was ich jedoch ganz klar weiß: Mein erstes Mal (Bikini-Waxing) möchte ich wirklich ungern noch einmal erleben, das war schon verdammt schmerzhaft. 🙂

FÜR WEN IST DIE JEWEILIGE METHODE ABSOLUT UNGEEIGNET?

Jessy: Für Menschen, die nicht so viel Zeit für den Besuch bei einem Kosmetiker haben.

Julia: Auf jeden Fall für sehr schmerzempfindliche Menschen. Auch wenn deine Haut supersensibel ist, kann Waxing das Falsche sein. Einen Wehrmutstropfen gibt es für mich zudem: Man muss die Haare bis zu einer gewissen Länge wachsen lassen, bevor es wieder ins Studio geht. Ich wurde tatsächlich schon mehrfach weggeschickt, weil Waxing nichts gebracht hätte, man ist also nicht super flexibel.

EMPFEHLENSWERT?

Jessy: Klar! Weil es eine hautschonende Methode der Haarentfernung ist.

Julia: Habe ich tatsächlich schon einigen meiner Freunde empfohlen! Es ist einfach so simpel und effizient – und du bekommst die glatteste Haut, die du dir vorstellen kannst.

FAZIT DER REDAKTION:

Es lohnt sich, beide Methoden mal zu testen, um die beste Variante für sich zu finden. Fakt ist: Waxing ist ein bisschen schmerzhafter als Sugaring, beim zweiteren ist das Handling allerdings etwas komplizierter. Denn während das Waxing auch gut von Zuhause aus erledigen kannst, z. B. mit den Kaltwachsstreifen von Veet, sollte das Sugaring im besten Fall von einem Profi durchgeführt werden. Beide Methoden sorgen aber für wochenlange Härchenfreiheit! Was für ein Segen! 🙂

Kennst du eine oder beide Methoden? Teile uns deine Erfahrungen in den Kommentaren mit.



Diana Damm

Diana Damm

Autor und Experte

Vorsicht, bissig! Aber nur vor dem ersten Kaffee! ;) Danach besteht meine Mission darin, Themen zu suchen und Texte zu produzieren, die dein Beauty-Herz glücklich machen. Denn, um es in Audrey Hepburns Worten zu sagen: „I believe happy girls are the prettiest!"