Pflege

Gimme moor! Warum du mit einem Moorbad Akne loswirst

Moorbad

Sieht eklig aus, ist aber sooooo wohltuend: ein Moorbad! Als Voll- oder Teilvariante widmet sich das torfige SCHLAMMassel mehr Bereichen deines Körpers, als du wahrscheinlich glaubst. Wir haben uns ins torfige Vergnügen begeben.

Was landet beim Moorbad in der Wanne?

Das Elixier, das mit seiner dunkelbraunen Farbe vielleicht nicht ganz so sexy aussieht, besteht aus Badetorf und wird im Moor abgebaut. Frisch angesetzt ist es mit seinen vielen Vitalstoffen effektiver als eine Packung aus der Drogerie deines Vertrauens (z. B. das Rücken Wärme Bad mit Naturmoor-Essenzen von tetesept), aber auch aufwändiger anzurühren.

Für die Seele

Gerade an kalten Tagen bzw. im Winter ist ein Moorbad durch seinen Thermoeffekt ein echter Wärmebooster. Dafür wird das torfige Vergnügen ganz schön heiß (mit bis zu 46 Grad) angesetzt, damit der Körper ordentlich ins Schwitzen kommt und sich von innen heraus reinigen kann. Der Hintergrund: Der in Wasser aufgelöste Torf gibt seine Wärme wesentlich langsamer an den Körper ab als Wasser, speichert die Wärme länger.

Für den Körper

Bei einem solch heißen Bad erweitern sich die Gefäße, dadurch kommen Immunsystem wie Stoffwechsel in Schwung. Obendrein entspannt sich die Muskulatur. Eine Win-win-Situation also für sämtliche Partien unseres Bodys. Und während du so entspannt in der Wanne liegst, werden Schmerzrezeptoren mal kurz ausgeknipst – fieses Knieweh ade.

Für die Haut

In dem schlammigen Vergnügen befinden sich vor allem Mineralstoffe, Spurenelemente und Säuren, die die Haut porentief reinigen und die Durchblutung ankurbeln. Außerdem wird der Huminsäure eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Damit wird das Torfbad zum probaten Mittel gegen Hautkrankheiten wie Akne und Schuppenflechte. Das Extraplus an Pflege bringt das „schwarze Gold“ mit, indem es deiner Haut Feuchtigkeit spendet und sie damit geschmeidig pflegt. Also, rein mit dir!

Für die Gelenke

Komm, lass schweben! Da Moor in seiner dickbreiigen Variante – gemischt mit zwei Teilen Torf und einem Teil Wasser – eine geringere Verdrängung besitzt als Wasser, kommt es zur „Schwerelosigkeit“, durch die die Gelenke beim Baden entlastet werden. Eine ziemlich wohltuende Angelegenheit also!

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Marlen Gruner

Marlen Gruner

Autor und Experte

Als Redakteurin und Beautynista bin ich gemeinsam mit dem Team immer auf der Suche nach spannenden Beauty-News, um sie dir – genauso wie innovative Produkte, Marken und Hintergrund-Storys – hier auf dem Blog vorzustellen.