Pflege

Autsch! Diese Rasierfails sind dir sicher auch schon passiert

Rasur (von lat. rasura: das Schaben, Kratzen) bezeichnet das Schneiden von Haaren bis kurz über der obersten Hautschicht mit einer Klinge, so dass diese nicht mehr fühlbar sind. Was Wikipedia da so harmlos beschreibt, kann in der Realität – und das kennen wir leider viel zu gut – ganz schön übel zugehen und vor allem aussehen.

Als ich durch die Redaktion gelaufen bin und gefragt habe: „Schonmal einen Rasierfail erlebt?“ sind die Mädels nahezu kollabiert. Die Antworten lagen irgendwo zwischen „OMG, ich hätte lieber das Licht anschalten sollen!“ und „Danach konnte ich einen Monat lang keine Röcke tragen!“ Einige dieser Glaubst-du-nicht-Geschichten habe ich hier aufgeschrieben. Natürlich mit den entsprechenden Tipps und Tricks. Denn solche Fails sollen schließlich niiiiieeee wieder passieren.

Unsere schlimmsten Rasierfails

Anne und die Dunkelheit des Badezimmers

„Rasieren im Bad bei dunklen Lichtverhältnissen: Da kann beim schnellen Rasieren auch mal das eine oder andere Haar übersehen werden. In der Mittagspause im Park fällt es dann auf … Eigentlich nicht weiter tragisch, aber dennoch ärgerlich und irgendwie auch unangenehm.“

Marie und das Grauen der neuen Klinge

„In den Urlaub habe ich mir Einwegrasierer genommen, um am Strand mit schöner glatter Haut an den Beinchen zu glänzen. Beim Rasieren nach ein paar Tagen habe ich aber ein wenig zu doll mit dem Rasierer auf die Haut gedrückt …“

Sarah und die blutende Unterlippe

„Oh ja. Ich denke, ich habe mich selten im Leben dämlicher angestellt, als damals beim Achseln-fit-für-den-Sommer-machen. Beim Rasieren eben dieser Region habe ich mir volle Lotte in meine Unterlippe geschnitten. Wie geht das? Beim Rasiervorgang einfach gespannt nach unten schauen und mit dem Rasierer zu weit ausholen – et voilà – Lippe kaputt. Blutet übrigens beeindruckend stark.“

Unfallfrei rasieren? So geht’s!

Zeitpunkt wählen

Am besten rasierst du abends. Dann hast du Zeit und hetzt nicht wie morgens auf dem Weg ins Büro. Zudem kann sich die Haut dann über Nacht schön regenerieren und reagiert morgens nicht gereizt auf Deo oder Creme. Auf ausreichend Beleuchtung achten.

Grundlage schaffen

Rasierschaum oder -gel sind eine ideale Rasurbasis, weil beides die Härchen feucht und weich hält. Ebenso Conditioner. Rasierpickelchen? Dürften damit nicht auftreten. Beim Rasierer auf die Anzahl der Klingen achten: Je mehr Klingen, desto glatter das Ergebnis.

Haltung bewahren

Je straffer die Haut, desto glatter das Ergebnis. Also Haut schön straff ziehen bzw. Arme schön strecken, um Beine, Achseln etc. optimal von Härchen befreien zu können. Und schön behutsam, nicht zu schnell, arbeiten. Zudem: Auf einigen Partien (z. B. Achseln) wachsen die Haare in beide Richtungen. Ergo: kreuz und quer rasieren. Mit dieser Technik erwischst du wirklich jedes Haar.

Intensiv pflegen

Am besten mit einem alkohol- und parfumfreien Produkt, das die Haut nach der Rasur nicht zusätzlich irritiert, sondern beruhigt. Solche Cremes bzw. Gels auf Aloe-vera-Basis zum Beispiel wirken abschwellend sowie wohltuend und lassen erst gar keine Rötungen und Pickelchen zu. Schützen soll auch antibakteriell wirkendes Teebaumöl, das du einfach mit etwas Wasser mischst. Ebenso empfehlenswert: Das Dr. Severin® Women Original Body After Shave Balsam: Seine milde, nicht brennende Formel ist besonders hautschonend und wirkt Hautirritationen, Rasierpickeln und eingewachsenen Haaren nach der Rasur auf sanfte Weise entgegen.

Und sonst so?

Es gibt haarwachstumsverlangsamende Deos. Die sollen aber lediglich die Farbe der Härchen ausbleichen: Rasieren muss man trotzdem, aber dadurch wirkt zumindest die Hautoberfläche ebenmäßiger.

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Marlen Gruner

Marlen Gruner

Autor und Experte

Als Redakteurin und Beautynista bin ich gemeinsam mit dem Team immer auf der Suche nach spannenden Beauty-News, um sie dir – genauso wie innovative Produkte, Marken und Hintergrund-Storys – hier auf dem Blog vorzustellen.