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Pinkelpanne, Zelt-Fail und Wetterchaos: Über unsere Festivalstories mussten wir selbst lachen

In den bevorstehenden Sommermonaten heißt es wieder: Sommer, Sonne, Festival!! Wir Glossies sind begeisterte Open-Air-Gänger und können es kaum noch erwarten, endlich wieder unter freiem Himmel das Tanzbein zu schwingen, mit Freunden zu zelten und wild abzufeiern. Um die Wartezeit auf des erste große Festival ein wenig zu verkürzen, haben wir die lustigsten Anekdoten aus den letzten Jahren zusammengetragen und da ist wirklich so einiges passiert …

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Frida, die Festival-Fee

Gerade auf großen Festivals besteht die Gefahr, dass man seine Gruppe verliert. Damit das nicht passiert, basteln meine Freunde und ich jedes Jahr einen bunt verzierten Stab, der aus der Menge ragt und an dem wir uns orientieren können. Die Bastelaktion ist seit Jahren fester Bestandteil unserer Festivalvorbereitungen und da sind schon die verrücktesten Kreationen entstanden.

Auf der letzten Fusion zum Beispiel wurde Frida, unsere Fusionqueen, geboren. Deren Kopf konnte sogar leuchten und ihr goldenes Lamettahaar flatterte im Takt der Musik. Die anderen Festivalbesucher waren so begeistert von ihr, dass sie immer wieder Fotos mit ihr machen und mit ihr tanzen wollten. Und der Legende nach hatte jeder, der ihr einen Kuss gab, für den Rest des Festivals Glück. Am Ende mussten wir Frida allerdings leider zurücklassen. Ein Schwarm Maikäfer fuhr auf ihre goldenen Haare ab.

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Vertrödelt

Chillen gehört zum Festival wie das Bier. Da kommt es schon mal vor, dass man den ganzen Tag im Campingstuhl vertrödelt und dann panisch feststellt, dass die Lieblingsband in 30 Minuten auf der Bühne steht. Da heißt es dann: Rinn in die Buxe, schnell noch nen Dosensnack reingabeln, haufenweise Glitzer ins Gesicht schmeißen und schnell noch nen Drink kippen. Nu, aber los! Blöd nur, wenn alle anderen den gleichen Plan haben:

Ladehemmungen

Quasi den heiligen Gral entdeckten wir beim Melt!: Eine mobile Handy-Aufladestation!!! Bis dahin gab es die nämlich noch nicht. Wir waren nur leider nicht die einzigen, die das Ding ausfindig gemacht hatten. Die meisten Steckdosen waren bereits besetzt. Nur eine war noch frei. Ich witterte meine Chance (die drückende Blase ignorierte ich, es gab jetzt Wichtigeres!), zückte das Ladekabel – haben Instagram-Nerds wie ich ja immer dabei – und …. NEIN … da stopft doch einer an meiner Schulter vorbei sein Kabel in die letzte verbliebene Dose! Damn! Grummel!

Also, doch warten. Die Sonne, die uns die Köpfe verbrutzelte, machte das Ganze nicht besser. Zwischendurch mal die Handys durchgecheckt. Kann da schon eins raus? Da grummelt’s plötzlich unter einem Anhänger hervor. Lag doch ein Wartender drunter, um sich vor der Sonne zu schützen. Wir haben dann ein WC-Warte-Ringelreihen veranstaltet und sind nach gut 20 Minuten zum Ladezug gekommen. Heaven! Ach ja, verbrannt haben wir uns auch noch …

Spot on!

Zelt ist nicht gleich Zelt! Das stellten wir auch bei unserem letzten Fusion-Besuch fest. Meine Freunde hatten nämlich nicht bloß das gewöhnliche 0815-Wurfzelt dabei, sondern ein Armeezelt, in dem eine ganze Legion Platz gefunden hätte. Nun gut, also noch mal unser Revier neu abgesteckt und das Zelt aufgestellt, die kleinen Zelte drumherum drapiert. Passt! Jedenfalls solange bis man den einen oder anderen Schnapps intus hat. Da können Zeltstrippen nämlich zu einem nahezu unüberwindbaren Hindernis werden. Man braucht wohl nicht zu erwähnen, dass wir uns so manches mal auf allen Vieren wiederfanden und auch die Standsicherheit der Zelte leiden musste. 

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Gewählt hatten wir unseren Zeltplatz übrigens besonders clever: Günstig gelegen, in der Nähe der Duschen, Dixis und des Festivalgeländes. Warum da außer uns aber sonst keiner sein Lager aufstellen wollte, merkten wir dann abends. Eines hatten wir nämlich irgendwie übersehen: Die Flutlichtanlage. 

Hardliner

Das eine Mal beim Haldern Pop fing es in Strömen an zu regnen – wie das auf Festivals eben so üblich ist. Schnurstracks haben wir uns die Plastikzelte – auch Regencapes genannt – geschnappt, die die Crew verteilte. Hübsch mit Gummistiefeln, Körperplane und Schirm bedeckt haben wir dann versucht, der Band zu lauschen. Wobei Stiefel, in die laufend Regen vom Cape tropft, nicht so fancy sind. So manch einem allerdings hat der Regensturm scheinbar gar nichts ausgemacht …

Igitt!!

Es gibt auf Festivals diese Waschrinnen, durch die das Wasser zum Zähneputzen, Erfrischen und für die Katzenwäsche läuft. Manch einer verwechselt die auch mal mit dem Klo und pinkelt mal eben rein …

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Hast du auch eine verrückte oder lustige Festivalstory? Verrate sie uns doch in den Kommentaren! Wir sind gespannt.



Anna Sağlam

Anna Sağlam

Autor und Experte