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Beauty-Mythen: Was stimmt und was hilft wirklich?

Beauty-Mythen: Was stimmt und was hilft wirklich?

Manche Beauty-Mythen wahren ihren Ruf ziemlich hartnäckig. Im Comic-Monat nehmen wir diese angeblichen Wahrheiten daher genauer unter die Lupe. Schließlich wollen Beauty-Fails mit den richtigen Helferlein verhindert werden. Mit diesen Tools und den richtigen Kniffen kreierst du nicht nur deine individuelle Schönheit, sondern schreibst auch deine ganz eigene Heldenstory!

Beauty-Mythen rund ums Gesicht

Getuschte Wimpern brechen schneller!

Das tun sie nur, wenn wir mit ihnen schlafen gehen, uns also nicht abschminken. Durch die Farbe werden sie starrer. Vielmehr können sie sogar zu Beauty-Helfern werden: Dank Ölen und Wachsen wirken Mascaras – natürlich tagsüber getragen – nämlich pflegend. Zum Date und ins Büro also gern getuscht, zu Bett nur gut abgeschminkt.

Make-up verstopft die Poren!

Stimmt nicht mehr. Im Gegensatz zu früher sind Make-up, Foundations und Puder heute viel leichter und enthalten keine quellende Reisstärke mehr. Vielmehr steckt Make-up heute sogar häufig voller Pflegestoffe, die unserer Haut guttun und sie schützen. Gutes Abschminken lässt die Haut dann über Nacht atmen. Also, ran ans Make-up und rein in deinen persönlichen Heldencomic!

Schokolade macht Pickel!

Dieser Zusammenhang konnte noch nie wissenschaftlich nachgewiesen werden. Pickelchen entstehen allenfalls durch übermäßige Talgproduktion und verstopfte Poren. Wer also zu öliger Haut neigt, für den werden mattierende Produkte zum ultimativen Beauty-Helfer. Und … Schokolade setzt bekanntermaßen Serotonin, ein Hormon, das Glücksgefühle zaubert, frei. Deshalb ein happy girl ist auch immer ein schönes!

Lipbalm macht süchtig!

Solche Beauty-Irrtümer stimmen absolut nicht. Da unsere Lippen nämlich kein Unterhautfettgewebe besitzen, können sie auch keinen Talg produzieren und sich nicht selbst geschmeidig halten. Also helfen wir nach und lieben das Gefühl des einbalsamierten Kussmundes. Tatsächlich trocknet die Haut aber nicht schneller aus und somit bräuchten wir auch nicht ständig neuen Lipbalm. Er macht folglich nicht süchtig, bleibt aber trotzdem eins unserer Lieblingstools …

Beauty-Mythen rund um Haare

Häufiges Schneiden lässt Haare schneller und stärker wachsen!

Schön wär’s! Auf mehr als einen Zentimeter Zusatzlänge pro Monat bringt es unser Schopf allerdings nicht. Für das Wachstum sind allein die Haarwurzeln verantwortlich. Daher heißt es: Kopfhaut mit entsprechenden Helferlein in Schuss halten. Regelmäßiges Schneiden lässt unsere Spitzen und damit auch das Haar gesünder, die Mähne zudem gern auch noch voluminöser wirken.

 

100 Bürstenstriche täglich lassen Haare glänzen!

Stimmt nicht ganz. Richtig ist, dass gesundes, gebürstetes Haar durch seine geordnete Gesamtheit glänzen kann. Dabei verteilt man mit den Borsten den Talg von der Kopfhaut zu den Spitzen. Doch 100 Bürstenstriche müssen nicht sein, weil dann möglicherweise zu viel Talg in die Spitzen gelangen und das Haar fettig erscheinen lassen kann. In eine gute Bürste als essenzielles Beauty-Helferlein lohnt es sich aber allemal zu investieren.

Spliss kann man reparieren!

Hätten wir gern, funktioniert aber leider überhaupt nicht. Das Haar ist nämlich totes Gewebe. Ist seine Struktur einmal aufgebrochen, bleibt sie auch so. Durch spezielle Shampoos und Pflegemittel kannst du höchstens den Eindruck schönerer Mähne mit glatten Spitzen erwecken, doch die kaputten Haarenden müssen ab. Solche Beauty-Mythen darfst du also getrost aus deinem hübschen Köpfchen verbannen. Abhilfe schafft da eine – ausschließlich – scharfe Haarschneideschere, dieses Tool kann man aber etwa für Ponys immer daheim haben.

Regelmäßiges Rasieren stärkt das Haarwachstum!

Stimmt nicht ganz. Im Gegensatz zu normal wachsendem Haar mit abgeschliffenen Spitzen ist das rasierte Haar gerade abgeschnitten und voll des Farbstoffes Melanin, der jedoch ausbleicht. Dadurch wirkt es dicker und dunkler, ist es aber nicht. Leg dir aber in jedem Fall einen guten Rasierer und genügend Klingen zum Austauschen zu.

Beauty-Mythen rund um Nägel und Haut

Nagellack schädigt Nägel!

Stimmt nicht. Der Nagel besteht aus mehreren übereinander gelagerten Hornschichten, die als totes Gewebe nicht atmen müssen. Lack mit Proteinen und Acryl kann sie eher stärken als schädigen. Und z. B. vor aggressiven Reinigungsmitteln schützen. Also her mit diesen Beauty-Accessoires, mit denen du deinen Heldencomic optisch aufwertest. Mit ihnen kann sündiges Rot, knalliges Gelb und dezentes Nude ruhig kommen.

Tägliches Cremen hilft gegen Cellulite!

Auch dieser Beauty-Mythos stimmt nicht. Es sind die Veranlagung, die Hautbeschaffenheit und weitere Faktoren wie Nikotin und Stress, die das Erscheinungsbild unserer Haut beeinflussen und fiese Dellen hervorrufen können. Cremes können als Beauty-Helfer, die man immer zu Hause hat, lediglich Feuchtigkeit spenden und die Hautoberfläche praller wirken lassen – was als SOS-Plan manchmal aber ganz schön hilfreich sein kann.

Übereinandergeschlagene Beine machen Krampfadern!

Stimmt nicht. Allein die erbliche Veranlagung ist für die Bindegewebsschwäche verantwortlich. Du kannst deine Beine also umeinanderschlingen, wie du möchtest, und der Star deines ganz persönlichen Beauty-Comics sein.

Und, hast du dich ertappt? Wir uns auch, wir geben es ja zu. Noch mehr Insights und News gibt es hier im Onlinemagazin, Produktneuheiten kommen per Abo mit deiner persönlichen GLOSSYBOX zu dir nach Hause.



Marlen Gruner

Marlen Gruner

Autor und Experte

Als Redakteurin und Beautynista bin ich gemeinsam mit dem Team immer auf der Suche nach spannenden Beauty-News, um sie dir – genauso wie innovative Produkte, Marken und Hintergrund-Storys – hier auf dem Blog vorzustellen.