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#avoidplastic! Mit diesen Tipps lebst du plastikarm und trotzdem schön

#avoidplastic! Mit diesen Tipps lebst du plastikarm und trotzdem schön

Wir müssen reden: über Plastik! So hübsch unsere Kosmetika auch sind und uns machen, so sehr schaden viele davon auch unserer Umwelt. Insbesondere den Meeren. Die werden mehr und mehr zur Endstation für all den Plastikmüll auf der Welt, eine Art Auffangbecken für das, was nicht auf natürliche Weise verrottet bzw. erst in Millionen Jahren. Und dagegen müssen wir etwas tun. Fangen wir bei Kosmetika an.

In Zahlen: Allein 13 Millionen Tonnen Plastik werden jährlich produziert, für alle möglichen Dinge, die wir immer wieder nutzen: Mehrwegflaschen, Wegwerfgeschirr und eben auch Kosmetika, also deren Inhaltsstoffe und Packagings. 150 Millionen Tonnen dieser Plastikteilchen und -verpackungen schwimmen übrigens schon in unseren Ozeanen. Schau mal hier:

Nun aber genug geschockt. Was können wir tun, um diesen immensen Verbrauch an Plastik zu senken und unsere Ökobilanz freundlicher aussehen zu lassen? Ganz verschiedene Dinge.

Plastikarm leben: So geht’s!

#1: Auf Alternativverpackung setzen

Zunächst einmal weniger des Materials nutzen. Klingt einfach, ist es aber gar nicht. Zum einen steckt in den meisten Packagings Plastik, zum anderen muss man manchmal auch ganz genau hinschauen. Wenn sich etwa ein vermeintliches Glasdöschen als eines aus Plastik entpuppt. Doch es gibt immer mehr findige Kosmetikhersteller, die ihr Augenmerk nicht nur auf die Entwicklung schönmachender Bio-Texturen legen, sondern sich auch um die Umwelt sorgen. Schließlich haben wir nur eine! Sie entwickeln alternative Packagings etwa aus Holz, Glas oder Textilien. Oder sie lassen die Verpackung gleich ganz weg. Möglich machen das etwa feste Seifen für Haar und Haut, wie zum Beispiel von valloloko, die aus hundertprozentig natürlichen, veganen Zutaten in Deutschland von Hand hergestellt werden.

#2: Auf Bio-Materialien achten

Auch Tools und Produkte werden zunehmend aus Holz, Glas oder Textilien gefertigt, was die Ökobilanz ungemein freut. Ein Beispiel ist die Humble Brush: eine Zahnbürste aus Holz, die aus Bambus, dem am schnellsten nachwachsenden Rohstoff der Welt, gewonnen wird. Ein anderes sind Wattestäbchen mit Holzschaft, etwa von Hydrophil, die aus Baumwolle und Bambus hergestellt werden.

#3: Zu biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen greifen

Aber nicht nur an, sondern auch in Kosmetika wird Plastik verwendet. Das lässt sich jedoch eindämmen, indem du beim Kauf ein Auge auf die Liste der Inhaltsstoffe wirfst. Sind Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder auch Nylon enthalten, solltest du das Produkt der Umwelt zuliebe lieber stehen lassen. Plastik ist übrigens auch in Glitzer-Make-up enthalten. Doch auch hier gibt es Alternativen: biologisch abbaubare Funkelpartikel wie zum Beispiel von nachhaltig arbeitenden Marken wie EcoStardust, NatureGlitz  und Glitterkram.

#4: In alternative Einkaufstüten investieren

Außerdem kannst du beim Einkaufen auf Plastiktüten verzichten. Körbchen am Fahrrad mit Blümchen dran, süße Jutebeutel oder Backpacks sind ohnehin hübscher. Und darin kriegst du auch alles Wichtige verstaut, versprochen! Kleiner Tipp: Falls du Kleinteiliges wie Augenbrauenstifte, Mascara oder Lidschatten kaufen möchtest, leg dir vor dem Einkauf schon ein Stoffbeutelchen in deine Handtasche oder deinen Backpack. Dann hast du ihn parat, wenn du ihn brauchst, und es geht sicher nichts verloren.

#5: Avoid Plastic: Single- durch Multi-use ersetzen

Mach’s groß und greif doch mal zu Masken aus Bechern statt Einzel-Sachets und spare damit Umverpackung ein. Kurz: Auf Multi-use-Packagings setzen und Single-use-Verpackungen vermeiden. Beim Entsorgen wichtig: Trennen! Also etwa Papierdeckel von Plastiktuben. So können die entsprechenden Stoffe wiederverwendet werden.

#6: Upcycling entdecken und ausprobieren

Und dann wäre da noch das Upcycling. Heißt: Viele Tuben, Döschen und Behälter sind so hübsch, sodass sie entleert und gereinigt als Deko, nützlicher Sammler und Organizer sowie Halter von Make-up-Stiften oder Pinseln genutzt werden können. Funktioniert übrigens auch prima mit deiner GLOSSYBOX. Mach sie zum Beispiel zum Message Board.

Und da wir schon beim Thema sind: Finde hier dein ganz persönliches GLOSSYBOX-Abo und entdecke jeden Monat neue Beauty-Lieblinge.



Marlen Gruner

Marlen Gruner

Autor und Experte

Als Redakteurin und Beautynista bin ich gemeinsam mit dem Team immer auf der Suche nach spannenden Beauty-News, um sie dir – genauso wie innovative Produkte, Marken und Hintergrund-Storys – hier auf dem Blog vorzustellen.