Pflege

Wenn dich Heuschnupfen lahmlegt: 6 Tipps, die wirklich bei Allergien helfen

Wenn dich Heuschnupfen lahmlegt: 6 Tipps, die wirklich bei Allergien helfen

Gerade das Make-up frisch aufgetragen, schon geht das Niesen und Naseputzen los: Hallo Allergie! Mal abgesehen von Tränen, die dank Heuschnupfen über die Wangen kullern. Foundation, Mascara und Co haben sich dann schnell verabschiedet. Make-up können sich Allergiker-Girls im Vorsommer fast sparen. Fast! Denn ein paar Dinge helfen tatsächlich gegen Jucken, Brennen, Tränen und Schnupfen. Schreib in unserem Comic-Monat deine eigene Heldenstory mit praktischen Anti-Allergie-Tricks!

Du bist allergisch gegen Pollen, Lebensmittel, Tierhaare? Prima, dann bist du einer von rund 13 Millionen Deutschen und hast wie jedes Frühjahr wieder riesigen Ärger mit winzigen Pollen. Eine Zeit, in der man einfach keine Bäume sehen, sämtliche Taschentücher der Nation aufkaufen und Urlaub nehmen möchte.

Und wenn – wie im April – nach dem langen, schier nie enden wollenden Winter mal plötzlich die Natur aufblüht und die Birken förmlich explodieren, ist Hochsaison in der Luft bzw. Land unter bei Allergikern. Und doch gibt es Mittelchen und Tipps, die die allergischen Reaktionen zumindest im Zaum halten können.

Vorbereiten

Nicht erst warten, bis sich der Heuschnupfen mit voller Wucht entladen und ausgebreitet hat, sondern schon vorher das körpereigene Hormon Histamin, das für die Beschwerden verantwortlich ist, hemmen – mit sog. Antihistaminika. Generell gilt auch: Viel trinken! Das schwemmt Giftstoffe aus.

Lüften

Wenn Schwärme von Pollen an deinem Fenster vorbeifliegen, lass es lieber zu und damit die Nervtöter draußen. Lieber morgens und abends auf Durchzug stellen, dann ist die Luft im wahrsten Sinne des Wortes rein und die Pollen sind schneller weg, als du „Tschüssi“ sagen kannst.

Ausmisten

Da die fiesen Pollen mit Vorliebe gern an Kleidung und Haaren kleben wie Sekundenkleber am Finger, hilft nur eins: Pollen vom Schlafgemach fernhalten. Dafür zwei Tipps: Klamotten vor dem Schlafengehen draußen ausziehen und in der Waschmaschine durch den Kurzwaschgang jagen plus Haare waschen und damit von Pollen befreien. Dann lagern sie sich nämlich nachts auch nicht an der Bettwäsche bzw. auf dem Kopfkissen an.

Abschwellen

Gegen geschwollene Nasen und Augen helfen abschwellende Nasensprays, beruhigende Augentropfen bzw. Kühlbrillen und Gurkenscheiben. Aber auch Nasenspülungen mit isotoner Salzlösung, um die Pollen aus den Flimmerhärchen der Nase wieder herauszubekommen.

Reinigen

Nicht nur die Klamotten, sondern auch die Haut. Heißt für das Gesicht: am besten mit einem Mizellenreiniger abschminken, der Schmutz, Make-up und eben auch Pollen fast schon magnetisch aufsaugt. Dazu eine beruhigende Creme auftragen, die die Haut nicht reizt. Tagsüber ratsam ist kaltes Wasser. Einfach mit einem Lappen und etwas kaltem Wasser die winzigen Pollen förmlich aus dem Gesicht splashen und vor allem auch von den Augen wischen. Gereizte Haut beruhigt übrigens Thermalwasserspray prima. Das fixiert außerdem noch Make-up.

Schminken

Achte beim Make-up am besten auf sanfte Foundations wie von Avène bzw. Couvrance. Das darf gern mit hohem Lichtschutzfaktor ausgestattet sein, was die ohnehin gereizte Haut zusätzlich schützt. Plus Mascara, die auch empfindlicher Haut und Augen guttut.

Draußensein

Auch wenn es schön ist, aber sich in der Natur aufhalten, tut dir einfach nicht gut. Besser ist es nach einem Regen, da sind die Pollen förmlich aus der Luft gewaschen. Das Gegenteil ist allerdings bei bzw. nach einem Gewitter der Fall, durch die Druckveränderungen in der Luft werden die Pollen umhergewirbelt, platzen auf und geben Allergene frei. Also gern so hoch wie möglich aufhalten, wenn gerade ein Berg in der Nähe ist …

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Marlen Gruner

Marlen Gruner

Autor und Experte

Als Redakteurin und Beautynista bin ich gemeinsam mit dem Team immer auf der Suche nach spannenden Beauty-News, um sie dir – genauso wie innovative Produkte, Marken und Hintergrund-Storys – hier auf dem Blog vorzustellen.